Heute Stand Origami auf dem Programm. Da die Edelstahlverkleidungen der Motoren noch angepasst werden müssen, habe ich die Abwicklungen nochmal ausgeplottet und auf Pappe übertragen. Somit konnte ich mit einer Schere die nötigen Ausschnitte machen und auf die Edelstahlverkleidungen übertragen. Auch an der GFK-Schürze musste ich noch etwas wegnehmen. Jetzt sollte es beim späteren Zusammenbauen keine Probleme geben.
Sonntag, 29. Mai 2011
Dienstag, 26. April 2011
Testfahrt-Impressionen
Das “Klappern” kommt durch die Türen und sonstigen “losen” Karosserieteilen. Elektrisch lief alles rund.
Provisorische Verkabelung, Vorbereitung erste Testfahrt
Nachdem die Batterien installiert und die meisten Kabel verlegt waren, musste am Ende des Tages natürlich eine Testfahrt sein. Hierzu habe ich nur das Nötigste installiert. Schnickschnack wie Not-Aus, Bremskraftverstärker, Rückwärtsgang, Sitz, Gurt usw. usw. mussten hinten anstehen ;-)
Controller, sowie DC/DC-Wandler mit 12V Batterie und die 500A Sicherung schnell auf ein Brett geschraubt und ab ging es. Als nächstes muss der Controller nochmal abgeglichen werden (u.a. Gaspedaleinstellung). Aber für das erste Mal klappte alles ganz gut. Nachdem ich ein paar Mal einen ungläubigen Storch umkreist habe, war es ihm dann aber doch zu bunt. Danach war dann die Bahn frei für ein paar Testrunden.
Einbau Batterien
Die Osterfeiertage boten mal ein paar Tage Zeit, um einen großen Schritt weiter zu kommen. Als erstes habe ich Kabel verlegt und dann die Batteriekästen bestückt.
Sonntag, 10. April 2011
Montage Antriebsstrang, Batteriekasten hinten
Dieses Wochenende hatte ich mal wieder ein paar Stunden Zeit. Riementrieb, Antriebswellen, “Gas”zug und der hintere Batteriekasten standen auf dem Programm.
Samstag, 19. Februar 2011
Zeit das sich was dreht …
Heute habe ich den Antriebsstrang komplett montiert und die Riemen gespannt. Danach die Motoren intern parallel und dann beide in Reihe angeklemmt. Auch den DC/DC-Wandler max. 370V –> 13,5V inkl. der 12V Motorradbatterie habe ich probehalber mal angeklemmt, damit mal alles wieder dreht. Erst waren die Riemen recht laut. Daraufhin habe ich sie etwas gelockert und es wurde besser. Nächster Schritt ist jetzt alles in das Auto einbauen.
Samstag, 5. Februar 2011
Montage Filter - Lackierarbeiten
Heute habe ich die Filter in das gebeizte Antriebsstranggehäuse eingesetzt und begonnen alles wieder zusammenzusetzen. Nebenbei noch die Lüftergehäuse der Motoren als auch die Türgriffe matt schwarz lackiert:
Montag, 31. Januar 2011
Vorbereitung Zusammenbau
Die letzten Wochenenden wurden genutzt, um langsam wieder mit dem Zusammensetzen zu beginnen. Einige Sachen wurden von mir neu bestellt. U.a. Dichtungen für Türen, Scheinwerfer und auch neue Scheinwerfergläser, da Steinschlag. Nach Eintreffen der Sachen wird weiter “zusammengesetzt”. Auch der Sattler hat sich einen Überblick verschafft, damit auch die Polsterung und Teppiche gefertigt werden können. Das Armaturenbrett musste von mir etwas gerichtet werden.
Sonntag, 9. Januar 2011
Zwischenruf
Moin Moin allerseits,
die Idee ein Elektroauto zu bauen bzw. einen Gebrauchtwagen auf Elektroantrieb umzurüsten, reifte bei mir schon seit Jahren. Siehe auch der erste Eintrag in meinem Blog. Darüber einen Blog zu erstellen kam daher, dass der Umbau bei mir wahrscheinlich länger dauert als die normalen ein bis zwei Jahre. Das liegt daran, dass ich nicht sehr viel Freizeit oder Urlaub habe und ich auch am Ende ein perfektes Ergebnis und nicht nur ein Gebrauchsgegenstand haben möchte. Da sich aber das Projekt im Freundes- und Bekanntenkreis sowie bei Geschäftspartnern herumgesprochen hatte und auf großes Interesse stieß, nutze ich den Blog um öffentlich über die Fortschritte zu informieren, statt jedem einzelnen seine Fragen zu beantworten.
Nachdem im Sommer ca. 150 Aufrufe stattgefunden haben, waren es Ende 2010 schon über 750 pro Monat. Zusätzlich schreibe ich noch die ein oder andere E-Mail an Interessenten. Das liegt natürlich auch daran, dass mittlerweile auch mehr zu sehen ist und ich versuche zeitnah den Blog zu pflegen und zu füttern. Trotzdem an dieser Stelle vielen Dank für Euer Interesse und viele Grüße auch ans mitlesende Ausland wie USA, Schweiz, Österreich, Niederlande, Polen, Lettland, Spanien usw. usw.
Als ich mich 2006 das erste Mal intensiver mit der Materie beschäftigt habe, kannte ich nur einen erfolgreichen Umbau aus dem Internet. Dieser verwendete jedoch noch Bleibatterien. Mittlerweile gibt es zig Verrückte in Deutschland und Umland die es versuchen oder auch schon geschafft haben. Weiter so! Ich stöbere auch gerne mal durch Eure Blogs, habe jedoch leider nicht die Zeit mich an Kommentaren/Diskussionen groß zu beteiligen.
Ich sehe auch viele Autos die zum Umbau herangezogen werden, die ich auch erst auf dem Zettel und teilweise auch probegefahren und vermessen hatte, wie BMW Z3, Golf. Folgende Autos hatte ich auch auf dem Zettel: De Lorean (Motto wäre nach einem Umbau dann “zurück in die Zukunft“ ;-)), Pontiac Firebird, Ford Mustang, erste Benz S-Klasse. Doch da ich mich in erster Linie um den Elektroantrieb und nicht um die Restauration kümmern wollte und auch die Ersatzteile kein Problem darstellen sollten, habe ich mich für einen Porsche 911 entschieden (vollverzinkt usw.). Was nützen die teuren Elektrokomponenten und die viele Arbeit, wenn der Wagen einem nach 2 Jahren zusammenbricht.
Die Gründe für so ein Projekt sind ja auch vielschichtig. Bei mir als Ingenieur ist es hauptsächlich das Interesse an der Technik sowie die angestrebte Unabhängigkeit von den Energiekonzernen. Bei den Meisten hat es wohl überwiegend ökologische Gesichtspunkte. Meiner Meinung nach brauchen wir uns jedoch nicht der Illusion hingeben, dass nicht alles was an fossilen Brennstoffen zur Verfügung steht auch bis auf den letzten Liter aus Ölsand gewonnenen Öls auch verbrannt werden wird. Bei einer immer weiter steigenden Erdbevölkerung, die alle in Wohlstand und mobil leben wollen – wer könnte ihnen das auch verbieten – können wir in den entwickelten High-Tech-Ländern nur etwas für die Umwelt machen indem wir neue wettbewerbsfähige Energiequellen erschließen. Auch wenn uns schon in der Schule vor 30 Jahren erzählt wurde, dass das Öl nur noch 50 Jahre reicht, so ist nur eins richtig: es wird immer knapper und immer aufwendiger zu fördern und herzustellen und damit auch immer teurer. Regenerative Energie trägt zwar jetzt auch schon etwas zum Energiemix bei, jedoch wird es nie 100% bei einem immer weiter steigenden Bedarf (steigende Weltbevölkerung, steigender Wohlstand) erreichen. Also an alle Forscher der Kernfusion: haut rein!
Wie geht es bei mir weiter. Ich hoffe, dass ich bis zum Frühjahr die erste Testfahrt hinter mir habe und im Sommer fertig werde. Mal sehen was noch alles dazwischen kommt ;-)
Viele Grüße …
Montag, 3. Januar 2011
Einpassung Antriebsstrang
Nachdem das Riemengehäuse fertiggestellt wurde, haben wir die Riemenscheiben und die Motore montiert. Nachdem alles mittels Hebebühne und Stapler eingepasst wurde, haben wir die Motore und Aluteile wieder demontiert und das Gehäuse kommt erst einmal ins Beizbad. Für die Befestigung an die Karosserie werden nur die bestehenden vier Gummipuffer verwendet an dem auch der Boxermotor und das Getriebe früher befestigt waren.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Schweißarbeiten Antriebsstrang
Heute wurde der vordere Batteriekasten eingepasst und das Gehäuse zur Aufnahme der Antriebsriemen zusammengescheißt:
Dienstag, 28. Dezember 2010
Montag, 27. Dezember 2010
Blitzeblau
Der Porsche ist wieder da. Nun kann der Zusammenbau erfolgen. Das Weiße ist übrigens Wachs – wird noch farblos/dunkel mit der Zeit.
Montage Antriebsstrang
Heute soll der Porsche vom Lackierer angeliefert werden. Vorher nutze ich die Zeit um die Kugellager auf die Riemenscheiben aufzuziehen und soweit möglich die Komponenten zusammenzuschrauben. Alles dreht sich und bewegt sich:
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Als Erstes sehen Sie nach was Sie alles haben
Das Wetter machte leider die Anlieferung des frisch lackierten Wagens heute unmöglich. Vielleicht klappt es Montag. Somit habe ich heute die Aluminiumteile des Antriebsstranges ausgepackt und mir die Akkukästen angesehen. Da die Teile ja selbst konstruiert sind und wurden fehlt ja eine Anleitung zum Zusammenbauen. Daher musste ich mich an den ersten Satz im Handbuch meines ersten Compaq-Laptops von 1996 erinnern: “Als Erstes sehen Sie nach was Sie alles haben”. Und das habe ich heute getan:
Nach Weihnachten geht es weiter – daher erst einmal allen Lesern ein frohes Fest !!!